gruß an petr b.
niemand stört mich
was nichtschriftsteller, -künstler nicht verstehen
dass alles außen STÖRUNG ist
es keiner unterhaltung keiner an- wie aufregung bedarf
(außer der selbstgesuchten das ist dann MATERIAL)
dass sie an geschriebenes zu schreibendes denken
auch beim müslilöffeln herumkurven mit straßenbahnen
auf einer parkbank sonnenbadend rauchend
TOTALE KUNST 1440 MINUTEN AM TAG
nur spaziergänge entspannen langsam im kreis gehts
immer um denselben kleinen springbrunnen herum
bloß keine neuen eindrücke jetzt angst vor zu viel INPUT
vielleicht ist rilkes panther ja ein dichter mit nichts befasst
als seiner wundervollen fernen dichterwelt
das metrum seiner schritte ein vers unhörbar unsren ohren

_rosa_kounicova 65a, 601 87 brno
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das eigene früher von dem man dem kind erzählt das eingewachsene kindsein ist dem kleinen märchen aus grauer vorzeit exotikum keine geteilte welt.
ebenso umgekehrt.
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in brünn sprachen mal sechzig prozent der einwohner*innen deutsch. darunter viele jüdische.
dreht man die heizung auf kann einem da immer noch kalt werden.


